2011
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Dopinganalyse in der Sporthochschule Köln

Dopinganalyse in der Sporthochschule Köln
Quelle: pa

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Sport

Frühwarnsystem gegen Doping

Die neue „Europäische Beobachtungsstelle für neue Dopingsubstanzen“ an der Sporthochschule Köln soll ab Juni 2011 helfen, Doping präventiv zu verhindern.

Seit zehn Jahren wird an der Deutschen Sporthochschule präventive Dopingforschung betrieben, jetzt wird sie europaweit tätig. Schon kurz darauf kann die „Europäische Beobachtungsstelle“ erste Ergebnisse präsentieren: Neue Substanzen, die bei Tieren als Masthilfe eingesetzt werden, könnten auch die Leistung von Sportlern steigern!

Um die Missbrauchspotentiale neuer Medikamente früh zu erkennen, strebt die Beobachtungsstelle eine enge Zusammenarbeit mit der pharmazeutischen Industrie an. Wenn die frühzeitig über ihre Planungen für neue Medikamente informiert, kann man auch deren Dopingpotentiale schnell ermitteln. Kommen sie auf den Markt, stehen die passenden Dopingtests dann schon bereit.

Über das Verbot neuer Substanzen im Sport entscheidet jedoch nicht die Kölner Beobachtungsstelle, sondern die World Anti- Doping Agency (WADA).

Wolfgang Hippe

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