1967
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V.l.n.r: Fritz Berg (nur im gr. Bild), Karl Schiller, Ludwig Rosenberg, Otto Brenner

V.l.n.r: Fritz Berg (nur im gr. Bild), Karl Schiller, Ludwig Rosenberg, Otto Brenner
Quelle: dpa

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Wirtschaft

Bergbau in der Krise

Mit einer Konzertierten Aktion will der Staat die Kohlekrise bewältigen.

Erstmals muss mit Wirtschaftsminister Karl Schiller die Bundesregierung ordnend in die Kohlekrise eingreifen. Am 13. März 1967 beginnt die Konzertierte Aktion von Regierung, Gewerkschaften und Unternehmen.

Ein Jahr lang können die Beteiligten sich nicht auf eine gemeinsame Linie zur Krisenbewältigung einigen, dann macht die Regierung Druck: 1968 tritt ein neues Kohlegesetz in Kraft. Die Streichung aller staatlichen Subventionen steht bevor, sollten Unternehmen und Gewerkschaften sich nicht einigen.

Die Gründung der bulletRuhrkohle AG, einem Gemeinschafts-Unternehmen, bietet schließlich einen Ausweg.

Das Bild entstand beim vierten multilateralen Gespräch am 19.7.1967. Auf dem Bild sind zu sehen: Fritz Berg, Präsident des Unternehmerverbandes der Deutschen Industrie (nur auf dem vergrößerten Bild sichtbar), Bundeswirtschaftsminister Karl Schiller, der DGB-Vorsitzende Ludwig Rosenberg und der IG-Metall-Vorsitzende Otto Brenner.

Dirk Bitzer

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