1955
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Bergarbeitersiedlung im Ruhrgebiet

Bergarbeitersiedlung im Ruhrgebiet
Quelle: Otto Filgers

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Wirtschaft

Ein Dach überm Kopf

Die Montanindustrie boomt und schafft Arbeitsplätze, doch viele Menschen leiden noch unter den Kriegsfolgen. Flüchtlinge, Witwen, Kriegsverwundete sind auf fremde Hilfe angewiesen: Am 1.1.1955 wird die millionste Wohnung des sozialen Wohnungsbaus übergeben.

In den Großstädten sind nach dem Krieg über siebzig Prozent der Wohnungen zerstört, dazu suchen bulletFlüchtlinge eine Bleibe: Für die einkommensschwachen Bevölkerungsschichten fördert das Land den Bau von kleinen Wohnungen mit begrenzter Miete.

In der Mitte der fünfziger Jahre entspannt sich der Kapitalmarkt, gleichzeitig steigen die Baukosten. Statt einfach nur Wohnobjekte zu errichten, geht das Land gezielt zur sogenannten "Subjektförderung" über: Nur noch bestimmte Gruppen werden gefördert, etwa sozial Schwache durch Wohngeld.

In den sechziger Jahren endet die Wiederaufbauphase, der grundsätzliche Bedarf ist gedeckt.

Dirk Bitzer

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Wiederaufbauminister Weyer 1955 bei der Übergabe der Millionsten Sozialwohnung
Quelle: WDR


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