1996
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Wirtschaft

Vom westfälischen Sendenhorst nach Moskau

Ein internationales Unternehmen geht nach Russland.

Heinrich Laumann, einst mittelständische Unternehmer aus Nordrhein-Westfalen, glaubt an den wirtschaftlichen Aufstieg - und ist abenteuerlustig.

Deshalb geht es Anfang 1996 für Laumanns Unternehmen Veka, das Fenster- und Türsysteme produziert, mal wieder vom beschaulichen westfälischen Sendenhorst in eine neue und unbekannte Welt - diesmal nach Russland! In Moskau eröffnet VEKA ein erstes Vertriebsbüro mit fünf Mitarbeitern, die für zunächst etwa 20 Kunden zuständig sind. Es sollen natürlich noch viel mehr werden.

Der Firma VEKA aus Sendenhorst, die 1969 als "VEKAPLAST" mit nur 8 Mitarbeitern von Heinrich Laumann übernommen wurde, sind Auslandsengagements nicht fremd. Büros, Joint Ventures und Tochterfirmen gibt es nicht nur in Russland, sondern in China, Südostasien, Süd- und Nordamerika, Ost- und Westeuropa. Selbst der indische und arabische Markt scheint hungrig nach den Fensterprofilen aus Westfalen: 2004 wird ein VEKA-Standort in Mumbai (Bombay) eröffnet, 2006 sogar ein Verkaufsbüro im Iran.

Philipp Sanke

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