1996
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Braunkohlenbagger in Garzweiler

Braunkohlenbagger in Garzweiler
Quelle: dpa

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Politik

Streit um Garzweiler

Schwarze Fahnen für bulletRot-Grün? Nach einem Jahr Koalition droht seit Ende 1996 das Bündnis am Streit um den Braunkohle-Tagebau Garzweiler II zu zerbrechen.

Eigentlich hatten beide Partner versprochen, sich in dem Konflikt nur von der Sache lenken zu lassen. Eine landesplanerische Genehmigung liegt seit Ende März 1995 vor, doch das war vor der Landtagswahl.

Dem Tagebau von Rheinbraun sollen im geplanten Abbaugebiet Garzweiler II 7600 Umsiedler weichen. Auf der Plus-Seite stehen insgesamt 11.300 bulletArbeitsplätze.

Die bulletGRÜNEN verweisen dagegen auf die hohe Belastung der natürlichen Ressourcen: Umweltzerstörung, Grundwasserprobleme - die Partei kämpft gegen diese Ausbeutung der Natur.

Die SPD unter "Macher"bulletWolfgang Clement geht gelassen in die Auseinandersetzung: Als Arbeitsplatzbeschafferin in NRW etabliert, hat sie in diesem noch nicht ausgestandenen Konflikt ein dickes Polster.

Die Landtagfraktion der GRÜNEN steht unter dem Druck der Basis und dem der SPD: Naturschutz contra Arbeitsplätze.

Dirk Bitzer

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