2001
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Lichtkunst-Museum in Unna

Lichtkunst-Museum in Unna
Quelle: dpa

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Kultur

Es werde Licht!

Das weltweit erste Museum für Lichtkunst heißt "Internationales Zentrum für Lichtkunst" (IZ) und steht in Unna.

Die Räume liegen zehn Meter unter der Erde in den denkmalgeschützten Gewölben der aufgelassenen Linden-Brauerei.

Seit Mai sind hier eine ständige Ausstellung und zwei jährlich wechselnde Sonderschauen zu sehen. Im Neubau darüber finden Diskussionen, Symposien und Workshops statt.

Der "Werkstoff" Licht fand erstmals in den 1960er Jahren Eingang in die moderne Kunst. Seitdem haben sich renommierte Künstler mit seinem riesigen künstlerischen Potenzial auseinandergesetzt.

Wie ein Finger ragt der Schlot in die Höhe, an dem Mario Merz seine leuchtende Fibonacci-Reihe angebracht hat. Die Installation verweist auf die unterirdischen Licht-Installationen bedeutender internationaler Künstler.

In "Licht und Finsternis" schreibt Joseph Kosuth in weißer Neonschrift ein Zitat aus Heinrich Heines "Wintermärchen" auf den Boden.

Irmgard Bernrieder

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