1971
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Theo Gallehr (r) und Rolf Schübel (l) nehmen den Grimmepreis entgegen

Theo Gallehr (r) und Rolf Schübel (l) nehmen den Grimmepreis entgegen
Quelle: dpa

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"Rote Fahnen sieht man besser"

Ein Fernsehfilm über die Stilllegung einer Krefelder Chemiefabrik erregt öffentliches Aufsehen.

Weil in dem Film "Rote Fahnen sieht man besser", der im September 1971 ausgestrahlt wird, zum ersten Mal in der Geschichte des öffentlich-rechtlichen Fernsehens bullet"Arbeiter im Originalton" zu hören sind, gerät der Film von Rolf Schübel und Theo Gallehr in die Diskussion.

"Wir waren bewusst parteiisch und politisch nicht ausgewogen", formuliert Gallehr in einem Interview.

Als 1972 der Film dann sogar einen bulletGrimme-Preis erhält, sorgt das für weiteres Aufsehen. Industrielle im Raum Marl nehmen die Preisverleihung zum Anlass, sich vom Grimme-Preis zurückzuziehen.

Paul Hofmann & Ernst Schreckenberg

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