1999
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Das Ruhrgebiet als touristisches Ziel: Förderturm bei Oberhausen

Das Ruhrgebiet als touristisches Ziel: Förderturm bei Oberhausen
Quelle: dpa

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Kultur

Schwarzes Herz mit grünem Anstrich

Entlang der Emscher, früher der Abwasserkanal des Ruhrgebietes, entsteht im Zuge der Internationalen Bauausstellung (IBA) der Emscher Park: 70 Kilometer lang, drei Kilometer breit.

Am 21. April 1999 beginnt das Finale der IBA: Nach zehn Jahren stehen Kulturdenkmäler von Rang in der Region wie das Oberhausener Gasometer oder die Essener bulletZeche Zollverein.

Neu entstandene Biotope auf abgesperrten bulletalten Industriebrachen stehen neben den denkmalgeschützten Gebäuden aus den Hochzeiten der Schwerindustrie.

Fünf Milliarden Mark kosten die über 100 Einzelprojekte, den Anstoß gaben in den achtziger Jahren Strukturhilfefonds von Land und Bund.

Ab 1999 soll sich eine Ruhr-Agentur um Gelder bemühen, um die Projekte instand zu halten, damit der gern weitergegebene Ratschlag der Macher auch in Zukunft Bestand hat: "Alten Quatsch stehen lassen, die Abrissarbeit sparen und eine Kulturlandschaft draus machen". Wenn das immer so einfach wäre ...

Dirk Bitzer

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