2001
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Alles weg bei Spex!

Zufall oder Notwendigkeit!? Der Internet-Auftritt des Kölner Musikmagazins "Spex" geht futsch!

Im Sommer 2001 wird der Albtraum jeder Online-Redaktion beim legendären Kölner Musikmagazin Spex wahr: Während eines "technischen Routine-Vorgangs" verschwindet der gesamte, frisch relaunchte Internet-Auftritt im Datennirwana.

"Beim Wiederöffnen des Archivs ist wohl durch ein Zusammenspiel dummer Zufälle der gesamte Datenbestand kaputt gegangen", sagt Carsten Sandkämper, der Online-Chef des Magazins. Sicherheitskopien existieren nicht. bulletAlles weg bei www.spex.de.

Die Redaktionsgeschichte von 1998 bis 2000 lässt sich übrigens nachlesen in dem Roman "Phonon oder Staat ohne Namen" von Dietmar Dath, einem der Ex-Chefredakteure von Spex.

Und wer noch mehr zur Geschichte des popkulturellen Diskursiversums wissen will, der befrage Dietrich Dietrichsen - der Musiktheoretiker war nicht ganz unbeteiligt an frühen Spex-Ausgaben.

Ulrike Filgers

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