2010
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Museum Folkwang in Essen

Museum Folkwang in Essen
Quelle: pa

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Kultur

Kunst und Leben in Essen versöhnt

Alle Welt soll im Kulturhauptstadtjahr aufs Ruhrgebiet schauen, und einer der Glanzpunkte des Riesenprogramms ist die Wiedereröffnung des Museums Folkwang am 28. Januar 2010.

Stararchitekt David Chipperfield erfindet das Folkwang-Museum aus dem Geist der Nachkriegsmoderne neu. Er fügt seinen Neubau und das historische Gebäude der 1960er Jahre behutsam zu einem vielfach korrespondierenden Ensemble zusammen.

Im Jahre 1922 erwarb die Stadt Essen die Folkwang-Kunstsammlung von Karl-Ernst Osthaus, der den „Folkwang-Gedanken“ entwickelt hatte: Kunst und Leben seien versöhnbar. Dieser Grundlage des Museums Folkwang folgt auch die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die nicht nur den 2010 eröffneten Neubau finanziert, sondern durch ihre Förderung auch den freien Zutritt zur ständigen Sammlung des Museums ermöglicht.

Der kostenlose Eintritt wirkt wie ein Zauber: die Besucherzahlen vervielfachen sich.

Irmgard Bernrieder

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