2010
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Kultur

Neue Räume für DOMiD

Im Januar 2010 zieht das Migrationsmuseum in spe in das Rathaus des Kölner Bezirks Ehrenfeld. Neben Büros und Depot stehen jetzt auch Ausstellungs- und Tagungsräume zur Verfügung. Das „Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland“, kurz DOMiD, plant ein zentrales Migrationsmuseum für Deutschland.

1990 wird der Verein im Ruhrgebiet als "DOMiT" gegründet - das „T“ steht dabei für Türkei. Mit der 2007 vollzogenen Fusion mit dem Verein „Migrationsmuseum in Deutschland“ wird aus dem „T“ ein „D“.

Inzwischen hat DOMiD über 70.000 sozial-, alltags- und kulturgeschichtliche Zeugnisse zur Geschichte der Einwanderung nach Deutschland gesammelt. Ein kleiner Teil davon kann jetzt dauerhaft präsentiert werden. In der Vergangenheit war man schon andernorts aktiv. Zum Beispiel mit der Ausstellung „Projekt Migration“ in Köln. Oder mit der Ausstellung „Die geteilte Heimat“ in Berlin.

Wolfgang Hippe

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