2008
< Jahr zurück  |  Jahr vor >
Kein Bild vorhanden
Themen

Kultur

Games = Spiel = Kultur

Als erstes europäisches Kulturfestival widmen sich "Living Games" in Bochum im Juni 2008 ausschließlich der kulturellen Bedeutung von Computer- und Videospielen.

Die Ziele des "Living Games Festival" sind klar umrissen. Spieler, Eltern, Pädagogen, Kulturschaffende und Interessierte sollen mit den vielen kreativen Seiten der Entwicklung von Computer- und Videospielen vertraut gemacht werden.

Die Beschäftigung mit "Medienkompetenz" und "Jugendkultur" soll dazu beitragen, das Image der Gamesbranche zu verbessern und sie als Teil der Kultur- und Kreativwirtschaft zu etablieren.

Denn NRW ist der wichtigste Standort der deutschen Spiele-Industrie, auch bulletRuhr.2010, die europäische Kulturhauptstadt, kooperiert.

Als Vorbild haben sich die Organisatoren die Berliner Filmfestspiele ausgesucht, eines der drei zentralen europäischen Filmfestivals.

An zwei Tagen werden den rund 500 Besuchern auf drei Bühnen über 30 Vorträge und Diskussionen geboten, sie können aktuelle Games testen und in Workshops die Produktion von Computerspielen studieren.

Die Veranstalter sind mit dem Ergebnis rundum zufrieden. Mit der Größe der Berlinale können sich die "Living Games" nicht messen, aber das Filmfestival hat sich auch über sechs Jahrzehnte etabliert.

Wolfgang Hippe

Artikel merken