2008
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Als Römer verkleideter Museumsmitarbeiter vor dem RömerMuseum in Xanten

Als Römer verkleideter Museumsmitarbeiter vor dem RömerMuseum in Xanten
Quelle: dpa

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Kultur

Überdachtes Spielfeld

Als Glanzlicht der "Colonia Ulpia Traiana" (CUT) wird das RömerMuseum in Xanten am 16. August 2008 eröffnet. Der Neubau vereint Elemente eines römischen Schutzbaus mit den Erfordernissen moderner Museumsdidaktik.

Der Neubau wurde auf dem römischen Fundament der monumentalen Eingangshalle zum einstigen Stadtbad – Basilica Thermarum – errichtet und zitiert dessen Architektur.

Auf dem Gelände der größten nicht überbauten römischen Stadt diesseits der Alpen, deren soziale Strukturen im Archäologischen Park Xanten (APX) wieder sichtbar gemacht werden, war die Basilika einst und ist das "RömerMuseum" heute eines der größten Gebäude.

70 mal 22 Meter maß die Grundfläche des Monumentalbaus, seine Höhe: rund 25 Meter. Die zuständigen Archäologen vermuten, dass der Riesenraum bei schlechtem Wetter für Ballspiele und Gymnastikübungen genutzt wurde, gelegentlich auch als Festhalle für Konzerte, Theateraufführungen und feierliche Veranstaltungen.

Heute tragen die römischen Grundmauern 14 je 35 Tonnen schwere Stahlrahmen, welche senkrechte Glasfelder halten. Wie der antike Bau verzichtet das RömerMuseum auf Geschosse. Die Ausstellung führt vom Erdgeschoss über Rampen und Ebenen in die Höhe.

Irmgard Bernrieder

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