2007
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Gesellschaft

Immer wieder neu anfangen

So beschreiben offizielle Vertreter die Geschichte des Judentums bei der Einweihung der neuen Synagoge am 1. Februar 2007 in Gelsenkirchen.

Sie steht genau an der Stelle, an der auch die 1885 eingeweihte und 1938 zerstörte alte Synagoge gestanden hatte.

Über 1.500 Mitglieder zählte die jüdische Gemeinde in Gelsenkirchen zu Beginn des Nationalsozialismus noch, Ende der 80er Jahre sind es keine hundert mehr.

Doch dann fällt die Mauer und der Eiserne Vorhang. Aus der ehemaligen UdSSR und anderen Staaten des zerfallenden Ostblocks strömen immer mehr Menschen jüdischen Glaubens nach Deutschland.

Auch nach Gelsenkirchen, wo die jüdische Gemeinde nun auf über 400 Mitglieder anwächst. Immer wieder neu anfangen: das müssen die Auswanderer hier im doppelten Sinne. Die neue Synagoge in Gelsenkirchen ist für sie auch ein Symbol einer neuen Heimat.

Dirk Bitzer

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